Meditationsmusik ist der Schlüssel zu deinem tiefsten Inneren!
Was ist das Innere Kind_ 2_2

Das Innere Kind und die Angst

Fang bitte mit dem 1. Teil dieses Artikels an, damit du die Zusammenhänge besser verstehst. 😊

Eine weitere Ausprägung ist die Angst vor Ablehnung, wie z.B. “Ich könnte von dem und dem abgelehnt werden“. Diese Menschen bauen häufig eine Mauer um sich herum auf und lassen andere emotional nicht an sich heran.

Bis zu einem gewissen Punkt ist es ok, doch wenn ein anderer sie in ihrem Herzen berühren könnte, dann wird sofort „gemauert“ und abgeschottet. Oft verlieren diese Menschen auch ihre Gefühle, weil sie sich sagen: “Ich bin dort als Kind verletzt worden…“

Meistens bekommen sie dann gar nicht mehr mit, was sie sich tatsächlich wünschen, weil sie gemerkt haben: “Wenn ich `das`  so nah an mich heran lasse“, dann bedeutet das Schmerz z. B. durch Verlassenwerden, Ablehnung oder weil sie nicht so funktionieren wie es sich die Eltern vorstellen.

💡 Süchte sind ein Klassiker bei den Ausprägungen

Alkoholsucht, Zigarettensucht und viele andere Süchte entstehen meistens in der Kindheit. Weit verbreitet ist auch ein Macht- und Kontrollbedürfnis.

So nach dem Motto:“ Ich will nicht mehr verletzt werden, ich will nicht mehr meine Sicherheit. Ich will jetzt alles in meinem Leben kontrollieren.“ Was macht das mit deinem Körper?

Er verspannt sich und das Leben ist nicht mehr leicht. Du kommst dann nicht mehr in die Freude. Es wird nur gehetzt, um ja alles in der Kontrolle zu bewahren.

Du verlierst dich dabei selbst. Die Gefahr besteht darin, in einen Burnout, in Depressionen praktisch in all diese psychologischen Dysbalancen zu rutschen, nur weil die Basis nicht gepasst hat.

Fast alle unsere Probleme sind auf unsere Prägungsjahre zurück zu führen und beeinflussen maßgeblich das Innere Kind.

Wird dort nichts verändert wiederholen sich diese Prägungsjahre immer wieder, bis du stirbst.

Deshalb ist es so wichtig dort einen bewussten Ausstieg zu machen. Wie könnte es dir gelingen? Blicke bewusst in deinen Alltag.

Suche dir heraus, was momentan für dich am schwierigsten ist. Vielleicht ist es im Augenblick die Beziehung zu deinen Mitmenschen, dem Partner oder den Kollegen. Oder ist es eher der berufliche Erfolg? Bist du so erfolgreich wie du gerne sein möchtest?

Ist dieser Erfolg mit harter Arbeit und Schwere verbunden oder doch eher mit Leichtigkeit? Eventuell die Gesundheit? Wie sieht es dort aus? Emotional, psychisch und/oder körperlich? Was macht dein Glücksempfinden? Ist es leicht und freudvoll?

Suche für dich deinen Lebensbereich aus und erkenne dann ganz bewusst deine Verhaltens- und Denkweisen, die du in der entsprechenden Situation hast. Z.B. wenn du das Bedürfnis hast alles perfekt zu machen oder alles zu kontrollieren, eventuell Streit erzeugst in deinen Beziehungen dann denke wieder an die Hilflosigkeit.

Mache dir wieder bewusst wo der Ursprung herkommt:  Aus deiner Kindheit.

💡 Sein Inneres Kind annehmen!

Und hier ist der erste Schritt, um zum inneren, verletzten Kind wieder Kontakt aufzubauen. Viele Menschen haben es völlig verschüttet, abgeschnitten.

Sie sind den ganzen Tag in Aktion, ständig am Werkeln, am Machen und Tun und versuchen irgendwie zu funktionieren. Jedoch fühlen sie es nicht mehr.

Wenn du deinen ersten kleinen Ausstieg angehen möchtest und du jetzt schon spürst, dass das Ganze ein Thema für dich ist, dann kannst du dir z.B. die folgende geführte und einfühlsame Meditation anhören:                                                                                                                                                                                                                       

💡 Das Innere Kind heilen

Den Kontakt zum Inneren Kind aufzubauen bedeutet nicht unbedingt Psychoanalyse betreiben zu müssen. Du brauchst nicht in die Vergangenheit zu gehen, um dort herum zu wühlen wie Sigmund Freud es so gerne gemacht hat. Die Probleme und Herausforderungen die du in deinem Alltag hast und spürst kannst du nehmen und dadurch Kontakt mit deinem Inneren Kind aufnehmen.

Du brauchst die emotionalen Dinge aus der Vergangenheit nicht wieder zu erleben. Das Tolle ist, du brauchst deinem Inneren Kind lediglich nur das zu geben oder zu schenken was es nicht erlebt hat. Deinem Inneren Kind die Liebe schenken.

Vielleicht spürst du schon etwas? Dann benenne es doch bei deinem Namen wie: „Hey kleine Anne. Ich bin für dich da…“ Spüre mal ob sich da etwas bei dir tut.

Die Idee dahinter ist, dass du deinem Inneren Kind die Liebe, die Sicherheit, die emotionale Wärme, die Geborgenheit und den inneren Platz, wo es spielen kann, gibst. Wo es ihm gut geht.

Und wenn es deinem Inneren Kind gut geht, bist du als Erwachsener entspannt. All die belastenden Dinge fallen dann von dir ab. In den Beziehungen wirst du nicht mehr wütend oder du begibst dich nicht mehr in die Opferrolle. Durch die Entspannung wirst du wieder kreativer und siehst die Dinge mit einer Leichtigkeit.

In deiner Gesundheit lösen sich alle im Körper gespeicherten, emotionalen Muster. Es konnte schon längst psychologisch und medizinisch nachgewiesen werden, dass die emotionalen Muster physisch gespeichert sind. Sind diese gelöst kommt Energie und Freude wieder in den Körper zurück. Und natürlich auch das Wohlbefinden.

Lacht das Innere Kind, dann lachst auch du. Genau darum geht es.

Hinduisten würden sagen:“ Dein bis jetzt geführtes Leben entstand aus Karma.“

Karma ist keine Höhere Macht oder ähnliches. Es bedeutet, dass du in ein bestimmtes Umfeld hineingeboren wurdest, mit bestimmten Eltern, einer gewissen Gesellschaft und mit entsprechenden Prägungen. Diese haben dich geprägt, konditioniert und zu dem gemacht, was du jetzt bist.

Wenn jemand nicht aufwacht, nicht diese Arbeit an sich betreibt und keine Achtsamkeit in seinen Alltag bringt, wird alles genauso weiter machen bis er stirbt.

Er wird nie ein gelebtes Leben führen. Von Anfang bis zum Ende wird er alles nach dem gleichen Muster abspulen und danach handeln.

Was willst du?

Persönliche Entwicklung

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