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Hast du Angst vor dem Tod

Hast du Angst vorm Sterben und dem Tod?

Hast du Angst vor dem Sterben?

Sehr viele Menschen haben Angst vor dem Tod.

Und die Angst vor dem Tod ist dabei so allgegenwärtig, dass der schiere Gedanke daran die ganze Lebensfreude raubt.

Was kannst du nun tun, wenn es dir genau so ergeht? Gehen dir Gedanken durch den Kopf wie:

  • „Ich fürchte mich davor, irgendwann nicht mehr zu sein!“
  • „Auch wenn ich noch 65 Jahre leben werde. Ich habe immer Angst, dass es viel zu kurz ist!“
  • „Der Gedanke an den Tod raubt mir die ganze Lust am Leben!“.
  • „Die Angst eines Tages sterben zu müssen, lähmt mich!“

Die Angst vor dem Tod ist dabei im Grunde nichts ungewöhnliches. Denn wir wissen nicht, was dabei auf uns zukommen wird.

Wir wissen ja alle nicht, was danach sein wird oder ob danach was sein wird. Vielleicht kommt alles ganz anders…

Und dieses Unbekannte, das schürt bei vielen natürlich Ängste. Hinzu kommt, dass wir den Tod heute gar nicht mehr so gewohnt wahrnehmen, wie das früher mal war.

Früher war der Tod viel präsenter im Alltag der Menschen. Es war viel normaler, dass jede Familie mehrere Kinder verlor, dass eben nicht alle Kinder überlebten.

In den Familien gab es ständig Todesfälle. Und die Familienangehörigen, wenn sie gestorben waren, blieben auch noch für eine Weile in dem Haus der Familie.

Heutzutage ist das ja (fast) alles ausgelagert.

Wir bekommen es so gut wie gar nicht mehr mit, wenn alte Menschen sterben. Sie sind in Altenheimen untergebracht, sterben meistens dort und Bestattungsunternehmen kümmern sich um den Rest.

Durch den medizinischen Fortschritt ist der Tod mittlerweile weitestgehend zurückgedrängt worden. Dadurch ist er uns viel weniger vertraut als früher.

Das macht ihn unbekannt und für viele bedrohlich. Hinzu kommt, dass wir den Tod auch nicht kontrollieren können… zumindest in den meisten Fällen nicht.

Dass wir eben nicht wissen und bestimmen können, wann es passiert und wie es passiert, auch das schürt wiederum Ängste. Für viele Menschen ist es schwer sich das Nichts vorzustellen. Wenn wir also glauben, dass wir ins Nichts übergehen, dann…

Der Tode ist dein Motivator

Was ist dieses Nichts?

Es ist wenig greifbar und hinterlässt bei vielen ein großes Fragezeichen. Auch die Tatsache, dass wir nicht wissen, wann wir sterben, trägt ja nicht gerade zu unserer Sicherheit oder ruhigen Gemütsverfassung bei. Also Angst vor dem Tod zu haben ist in gewisser Weise normal. Die meisten Menschen werden Respekt davor haben.

Bei manchen Menschen ist diese Angst so sehr ausgeprägt, dass sie ihnen wirklich die ganze Freude am Hier und Jetzt raubt.

Sie können nichts mehr genießen mit der Aussicht darauf, dass sie oder jemand anderes sterben wird.

Wenn es dir so ergeht, dann finde heraus, warum das so bei dir ist. Denn die Angst vor dem Tod kann ganz viele verschiedene Gründe haben. Wenn du durch Nachforschungen weißt, warum du Angst vor dem Tod hast, kannst du gezielter damit umgehen.

Was sind die Gründe für die Angst vor dem Tod?

Da wäre zum Einen die Angst vor dem Sterben an sich: Schmerzen zu haben oder dass das Ganze mit schmerzhaften Gefühlen einhergehen könnte.

Heutzutage, wenn du nicht vollkommen fernab der Zivilisation wohnst und z.B. in einem Krankenhaus bist oder einer anderen Einrichtung, dann gibt es Mittel zur Sedierung. Solche Mittel, die den Übergang erleichtern, die quasi die Schmerzen wegnehmen.

D.h. heutzutage muss keiner schlimme Schmerzen ertragen. Zusätzlich hat unser Bewusstsein einen wunderbaren Notschalter, der sich bei zuviel Schmerzen umlegt.

Also wenn der Schmerz zu unerträglich wird, dann machen wir einfach „dicht“, um nichts mehr wahrnehmen zu müssen.

Immer wieder gibt es Situationen, in denen wir körperlichen und seelischen Schmerz erleiden und der Tod eine befreiende Möglichkeit bietet. Selbst wenn das schmerzvoll sein sollte, dann hält es nur kurz an und danach wird dir dieser Schmerz für immer genommen.

Oder hast du eher Angst davor, dass der Tod selbst ein schlimmer Zustand sein könnte?

Wir wissen ja leider alle nicht was auf uns zukommen wird. Und es liegt sozusagen an dir, was du dir ausmalen wirst.

Wenn du dir jetzt natürlich vorstellst, dass es ganz schlimm sein wird und du fürchterliche Qualen erleidest oder dass du vielleicht ewig einsam irgendwo umherstreifst und in einem Nichts gefangen bist, ist es natürlich eine schreckliche, grausame Vorstellung, die dir Angst macht.

Genauso gut kannst du dir auch vorstellen, das es total schön sein wird.

Vielleicht ist es ein unglaublich angenehmer Zustand, in dem du vielleicht in einem paradiesischen Zustand mit all deinen Liebsten glücklich vereint lebst.

Das ist schließlich genauso gut möglich wie die andere Vorstellung und vielleicht liegt die Wahrheit auch irgendwo in der Mitte. Was kann dir in dieser Angelegenheit helfen? Dein Glaube oder Spiritualität.

Hast du dich bereits darüber informiert? Gehörst du einem bestimmten Glauben an? Oder bist du für bestimmte spirituelle Richtungen offen?

Sich zu informieren ist ein guter, erster Ansatz: Es gibt ganz viele verschiedene Vorstellungen davon, was nach dem Tod passiert. Wo gehen wir dann hin? Was werden wir dort erleben? Du kannst auch mit Geistlichen reden. Du kannst Bücher lesen und dich tiefergehend informieren.

Das kann dir ganz viel Halt, Ruhe und Sicherheit geben, wenn du an eine bestimmte Vorstellung glaubst, was dann mit dir passieren wird.

Jeder Tag ist wie eine Widergeburt

Oder hast du Angst davor, zu früh zu sterben und dass der Tod dann endgültig ist?

Wenn du merkst, dass deine Angst sich hauptsächlich daraus ergibt:

– zu früh zu sterben oder

– dass nach dem Tod nichts mehr kommt,

– dass das Trinken deines Lieblingsgetränk nicht mehr möglich ist,

– du deine Liebsten nicht mehr in den Armen halten

– oder deinen Aktivitäten nachgehen kannst,

dann kann das ein Hinweis dafür sein, dass du mit deinem Leben unzufrieden bist.

Dahinter steckt die Angst nicht richtig gelebt zu haben.

Wenn du ein Leben außerhalb deiner eigenen Vorstellungen führst und nur das machst, was andere von dir erwarten oder du vielleicht denkst, dass du keine andere Wahl hast, dann kann natürlich die Angst vor dem Sterben ein Auslöser sein.

Denn dann raubt dir der Tod die Möglichkeit deine Vorstellungen, Träume und Ziele endlich noch zu verwirklichen. (Besuche Friedhöfe: Dort liegen Millionen von Wünsche und Träume begraben!)

Vielleicht wird dir im Unterbewussten klar, dass du noch überhaupt nicht die Möglichkeit hattest dein eigenes Leben zu führen.

Das Leben, das du dir wünschst. Das du gerne leben möchtest. Und wenn es so ist, dann macht dir der Gedanke an den Tod Angst, weil er dich um all diese Möglichkeiten bringen wird.

Führst du allerdings ein Leben nach deinen Vorstellungen, Prinzipien und Werten dann ist der Gedanke an den Tod nicht mehr so furchteinflössend, weil du dann auf ein erfülltes, glückliches Leben zurückblicken kannst.

Eines der wirksamsten Mittel gegen die Angst vor dem Sterben und vor dem Tod ist es daher herauszufinden, was du tatsächlich vom Leben willst und dann dein Leben nach deinen Wünschen und Vorstellungen gestaltest. Ein weiterer Grund für die Angst vor dem Tod könnte sein, dass du im Grunde deiner Wahrheit nach Angst davor hast, verlassen zu werden oder deine Angehörigen zu verlassen. Dahinter steckt Verlustangst.

Dann solltest du dich auf jeden Fall in dieser Richtung weiter informieren.

Dann geht es dir im Grunde einfach darum, dass du Angst hast durch den Tod dir nahe stehende Menschen zu verlieren und sie dich verlassen. Du fürchtest nicht so sehr deren Tod, du fürchtet quasi die Auswirkung auf dich und auf dein Leben.

Du möchtest nicht von ihnen verlassen werden. Du möchtest die Sicherheit ihrer Liebe, Nähe und des Schutzes weiterhin haben. Es kann genauso gut sein, dass du einfach Angst hast deine Kinder oder deinen Partner zurückzulassen.

Also was du z.B. deinen Angehörigen dadurch antun könntest, wenn du stirbst. Sicherlich, ein Todesfall ist immer ein schmerzvolles Ereignis, das den Hinterbliebenen auf jeden Fall zu schaffen machen wird. Es kann auch ganz viel Gutes damit einhergehen. Z.B. rücken manche Familien viel mehr zusammen, nachdem es einen Todesfall in der Familie gab.

Sie fangen dann plötzlich an, miteinander zu reden, sich gegenseitig zu unterstützen, zu helfen und einfach wieder viel mehr in den Kontakt zu kommen. Dadurch können dann viel engere Bande entstehen, als es sie vorher gab. Ein Todesfall bietet auch jedem Einzelnen die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln.

Es wird hier vom Posttraumatischen Wachstum gesprochen. Gerade Krisen bieten die Möglichkeit reifer zu werden, sich weiterzuentwickeln und in Folge der Situation neue Einsichten zu gewinnen. Es lohnt sich dann das eigene Leben zu überdenken, neue Prioritäten zu setzen und Veränderungen im eigenen Leben hervor zu rufen.

Du erhälst dadurch auch die Möglichkeit als Mensch zu wachsen und reifer zu werden und dein Leben vielleicht noch besser und optimaler zu gestalten als vorher.

So kann ein ursprünglich negatives Erlebnis wie ein Todesfall, durchaus weitreichende positive Folgen für die Hinterbliebenen haben. Und es hilft mit Sicherheit dir diesen Gedanken, diesen Aspekt klar zumachen.

Fragst du dich, was mit den Hinterbliebenen und Angehörigen im Falle deines Todes passiert? Du kannst entsprechende Vorsorgemaßnahmen treffen, wie ein Testament anzufertigen und dabei festlegen wer was erhält. Es kann dir Ruhe und Sicherheit geben, diesen Schritt rechtzeitig gemacht zu haben.

Die Angst vor dem Tod ist für viele Menschen ein sehr schwieriges und belastendes Thema. Durch die richtigen Informationen und Gedanken kann der Gedanke daran viel an seiner Tragweite verlieren.

Hier noch eine positive Information zum Thema „Angst vor dem Tod“: An der University of North Carolina gab es eine Studie mit dem Titel „Dying is unexpectedly positive„. („Sterben ist unerwartet positiv“.) dazu.

Menschen, die unmittelbar mit dem Tod konfrontiert waren hatten eine viel positivere Einstellung zum Tod. Es wurden dazu Blogs analysiert von Menschen, die die Todesstrafe erwarteten oder eine tödliche Krankheit hatten.

Ihre Worte sprachen überhaupt nicht von Qual, Einsamkeit, Leid und Bedauern, sondern sie sprachen von Liebe, Verbundenheit und Sinnhaftigkeit.

Und wenn das alles nicht hilft, dann verinnerliche dir folgendes Sprichwort: „Eines Tages wirst du sterben. Aber an allen anderen Tagen nicht!“

Konnte dir dieser Artikel eine neue Perspektive auf den Tod und das Sterben gegen?

Denn das muss nicht angstvoll, qualvoll und mit Leid und Einsamkeit verbunden sein. Das kann genauso gut etwas Schönes, Wunderbares und Befreiendes sein und etwas, dem du gelassen entgegen sehen kannst. Und das umso mehr, je mehr du dein Leben nach deinen Vorstellungen und Wünschen gestaltest, auskostest und in seiner ganzen Vielfalt nutzt.

Wie gehst du mit diesen Informationen um?

Was ist achtsam sein?

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