Meditationsmusik ist der Schlüssel zu deinem tiefsten Inneren!
Was ist Meditation_ 2_2

Meditation- was ist das? 2/2

Fang bitte mit dem 1. Teil dieses Artikels an, damit du die Zusammenhänge besser verstehst. 😊

Meditation und Heilung

💡 Spüre die körperliche Haltung

Du wirst spüren und merken, dass die Meditation eine sehr starke körperliche Übung und auch Körperhaltung (Sitzhaltung) ist. Du kannst auch meditieren im Liegen oder Gehen ausüben. In diesem Artikel geht es allerdings um die Sitzhaltung.

Dein Körper ist der Tempel aller Erfahrungen.

Das Meditieren findet als Körper bzw. im Körper statt. Deswegen achte auf deinen Körper wie z.B. durch eine entsprechende Ernährung. Du wirst auch durch Verspannungen und die Art wie du sitzt merken, dass du deinen Körper in den letzten Jahren vernachlässigst hast.

Wahrscheinlich merkst du das er steif ist, verkrampft oder du im Moment kein Gespür dafür hast. All das wird sich auch nicht von heute auf morgen lösen. Die Überlegung wäre jetzt: “Was kann ich tun?“

Schau` dir z.B. deine momentane Ernährung an. Tut sie dir auf die Dauer gut oder wäre es sinnvoller diese zu ändern?  Wie sieht es mit der Bewegung aus? Wo könntest du dich mehr bewegen? Ist es notwendig jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit zu fahren oder geht es auch mit dem Fahrrad, eventuell zu Fuß? Es muss nicht jeden Tag sein.

Fange beispielsweise damit an einen zweitägigen Rhythmus im Wechsel mit Auto und Fahrrad einzubeziehen. Dein Kreislauf wird es dir danken. Probiere es einfach für 4 Wochen aus und spüre den Unterschied. Damit du dich wieder besser spüren kannst sind Yoga, Thai Chi oder Qigong ideale Übungen zur Verbesserung der körperlichen Elastizität und für das Gegenwärtig sein.

Diese Übungen unterstützen dich nicht nur darin bei der Meditation gut zu sitzen sondern sie bringen dein Lebensgefühl und Körpergefühl wieder in den Fluss, sowie die Elastizität und Geschmeidigkeit in deinen Körper.

Wo kann man Meditation lernen?

💡 Finde deinen Lehrer

Übst du normalerweise nur für dich? Trotzdem wirst du eventuell im Laufe der Zeit, wie bei vielen Übungen, merken, dass ab und zu die Supervision eines Lehrers eine große Hilfe sein kann.

Es kann sein, dass durch die Stille zu Hause Gefühle und Emotionen in dir hoch kommen von denen du noch nicht mal wusstest, dass du sie hast. Oder schon längst abgehakte Emotionen erlebst du wieder neu.

Vielleicht möchtest du genau dann den nächsten Schritt besprechen oder die in der Stille auftauchenden Erfahrungen mitteilen. Suche dir am besten jemanden der erfahren ist in dieser Übung, sodass du die Möglichkeit hast in einem Gespräch die verschiedensten Phänomene des Weges der Meditation aufzuklären.

💡 Schließe dich mit Gleichgesinnten zusammen

Das Üben an sich muss nicht ausschließlich alleine oder nur mit Hilfe und Anleitung eines Lehrers durchgeführt werden. Übe z.B. 1-2 Mal in der Woche mit anderen die Meditation.

Es gibt genügend Beispiele, wie z.B. Singen dafür, dass eine bestimmte Übung, Haltung oder Handlung in einer Gruppe ausgeübt kräftiger ist als wenn du sie alleine machst. Das gilt auch für die Übung des Gegenwärtigseins. Wenn viele Menschen die gleiche Übung machen so ist die Gegenwart und damit diese Übung stärker und für den einzelnen einfacher.

Deswegen ist es von Vorteil, wenn du z.B. eine Gruppe in deiner Nähe findest. Suche einfach in der Suchmaschine deiner Wahl nach diesen Gruppen.

calm down & relax

💡 Bleibe stets motiviert

Die steigende und fallende Motivation ist eine Herausforderung.

„Mach ich es oder mach ich es nicht. Wie lange werde ich es machen? Woher hole ich mir den Sinn für diese Übung? Erlebnisse und Antworten die ich gerne hätte, vor allem wenn ich in einer Krise bin?“ Rechne damit, dass auch du in eine Motivationskrise kommen wirst, denn du übst die Gegenwart. D.h. eine Haltung inmitten von dem „was ist“ und manchmal ist die Realität alles andere als angenehm.

Deswegen, wissend, dass es solche Einbrüche gibt, sorgst du schon vorab dafür, dass du Kontakte hast. Nutze den Austausch innerhalb der Gruppe oder auch das Wissen in entsprechenden Lektüren. Eventuell entwickelt sich bei dir trotzdem ein Wille bei dem du sagst:

„Ok, ich weiß, dass das Leben so ist wie es ist. Ich weiß, dass es mir jetzt so geht und ich entscheide mich trotzdem da drin, in dem Unwohlsein, gegenwärtig zu bleiben.“ Und das ist schon die Übung.

💡 Transfer in den Alltag

Beschränke dich nicht mit der Meditation ausschließlich auf 15 oder 20 Minuten bei dir zu Hause. Mache aus dieser Übung eine Art „Lebensübung“, d.h. verwende diese Übung überall dort wo es möglich ist. Es gibt wenige Momente wo du nicht gegenwärtig sein kannst.

Wenn du eine Kaffeepause machst, dann trinke und spüre die Wärme der Tasse und rieche bewusst den Duft des Kaffees. Wenn du Auto fährst, dann fährst du Auto. Sei gedanklich nicht sofort woanders oder schalte sofort Musik an nur weil dir die Stille zu unheimlich ist.

Gehe jede Treppenstufe achtsam. Sitzt du am Schreibtisch und du willst zum Handy greifen, dann nimm 2-3 tiefe, bewusste und gegenwärtige Atemzüge.

Das ist immer schon Alltag und die Gegenwart ist alltäglich. Nur diese gegenwärtigen Momente genauso zu erleben ist teilweise sehr gering, sei es im Büro oder der U-Bahn.

Die Ablenkung ist natürlich viel größer. Jedoch endet jede Übung im Alltag, sie ist der Alltag. Letzten Endes gibt es nur den Alltag. Dieser ist mehr oder weniger die Gegenwart.

Welchen Nutzen konntest du aus diesem Artikel ziehen?

Persönliche Entwicklung

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