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Stoppe Angstgedanken in 4 einfachen Schritten

Stoppe Angstgedanken in 4 einfachen Schritten

Ständige Angstgedanken können extremen Einfluss auf dein Leben haben.

Vielleicht ist es eine Angst vor:

  • einer Panikattacke
  • ständiger Gefangenschaft in allgemeiner Angst
  • einer Körperempfindung, die dir Sorgen macht
  • einem Kontrollverlust aufgrund der Angst

Was auch immer du für eine bestimmte Angst hast, hier erhälst du einige Tipps und Techniken die dir dabei helfen können, deine Angst zu beseitigen. Dein allgemeines Angstniveau kannst du dadurch ebenfalls dramatisch verringern. Wichtig dabei ist, dass du die Tipps auch anwendest.

Viele Menschen die Panikattacken oder allgemeine Angst erfahren, haben fast immer mit dem ständigen Vorkommen von Angstgedanken zu kämpfen.

Angst kann hinterhältig Zweifel säen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Angst rational oder irrational ist.

Was kannst du also nun tun, wenn du unter ständigen Angstgedanken leidest?

Wie wird ein Angstgedanke angetrieben und wie kannst du die Intensität dieses Gedankens schneller verringern?

Hier ein Besispiel: Du gehst deinem Alltag nach, als ein Angstgedanke in deinen Gedanken auftaucht.

Was auch immer die Natur des Gedanken ist, das Muster ist fast immer das gleiche.

Der Angstgedanke blitzt kurz in deiner Wahrnehmung auf, dabei reagierst du mit Angst als du den Gedanken überdenkst. Diese Angstreaktion, die du auf den Gedanken zeigst, sendet dann eine Schockwelle durch dein Nervensystem. Am Intensivsten fühlst du das Ergebnis dieser Angst im Bauch (aufgrund der sich dort befindlichen Nervenenden).

Aufgrund dieser intensiven Körperreaktion auf den Gedanken kannst du es nicht sein lassen, dich mit dem Angstgedanken wieder und wieder zu befassen.

Die ständige angstvolle Reaktion auf den Gedanken verstärkt die Intensität des Erlebnisses. Je mehr du reagierst, desto stärker kommt der Gedanke in deinem Bewusstsein zurück und erschafft noch mehr angstvolle Schockwellen in deinem Körper. Das ist der typische Kreislauf der Angstgedanken.

Für einige Menschen fühlt es sich an, als ob die Angstgedanken den Seelenfrieden regelrecht überfallen.

Aufgrund deiner Reaktion denkst du vielleicht für den Rest des Tages über die erlebten Angstgedanken nach.

  • „Warum kommen ständig diese Gedanken?“
  • „Warum lässt sich dieses Gefühl nicht abschütteln?“

Je mehr du versuchst, nicht darüber nachzudenken, desto mehr steigerst du dich hinein. Es ist, als wenn jemand zu dir sagen würde:

„Denke auf keinen Fall an einen rosa Elefanten“.

Und natürlich denkst du nur noch an einen rosa Elefanten. So funktionieren unsere Gehirne.

Wie lassen sich diese ungewollten Gedanken also beseitigen?

Probleme sind Herausforderungen...

Zunächst:

Wenn du Angstgedanken spürst, ist es wichtig die Gedanken anzunehmen.

Lass die Gedanken hinein. Je wohler du dich mit ihnen fühlst, desto besser. Diese Gedanken werden nie voll verschwinden. Du kannst lernen, die Reaktion auf sie zu verändern.

Indem du deine Reaktion auf die Angstgedanken änderst, befreist du dich von ihnen.

Sobald du einen neuen Weg zur Reaktion auf die Gedanken geschaffen hast, spielt es keine Rolle, ob sie da sind oder nicht. Deine Reaktion bestimmt die gesamte Erfahrung (und das gilt für fast alles). Jeder erlebt flüchtige Gedanken, die viele als verrückt oder furchterregend abstempeln würden.

Es gibt einen wesentlichen Unterschied  zwischen den meisten Menschen und jemanden, der sich von den Gedanken vereinnahmen lässt. Die durchschnittliche Person sieht sie als das an, was sie sind und ignoriert sie problemlos als flüchtige Angstgedanken.

Dabei hat die ängstliche Person einen Nachteil, da bereits ein Angstniveau in ihrem Körper vorhanden ist. Die Gedanken führen leicht zu Gefühlen weiterer Ängste und entwickeln dadurch einen Angstkreislauf. Durchbreche den Kreislauf, indem du deine Reaktion auf den Angstgedanken änderst.

Hier ist ein Beispiel, wie du dies tun könntest:

Du genießt den Alltag in vollen Zügen, doch wie aus heiterem Himmel schießt ein Angstgedanke in deinen Kopf.

Wahrscheinlich reagierst du angstvoll darauf und versuchst dann den Gedanken zu verdrängen.

Sage dieses Mal jedoch:

„Das ist eine Angst vor XYZ… Ich könnte mir Sorgen darüber machen und mich hineinsteigern. Dieses Mal mache ich etwas anderes. Ich zeige darauf keine Reaktion. Ich stoppe es nicht. Ich werde dem Gedanken einfach eine Bezeichnung geben und nicht reagieren.“

Dann kommt der Gedanke erneut intensiver zurück, eventuell mit einer neuen „furchterregenden“ Perspektive, die du noch nicht bedacht hattest. Wenn dies geschieht, mache dasselbe. Als ob du eine Wolke am Himmel beobachtest:

  • Beobachte den Gedanken
  • gebe ihm eine Bezeichnung /Angst vor XYZ und
  • schaue, wie der Gedanke ohne weitere Reaktion vorbeizieht

dann

  • widme deine Aufmerksamkeit auf die vorherige Tätigkeit.
➡️Beobachten  ➡️Bezeichnen  ➡️Ansehen  ➡️Weitergehen

Sieh den Angstgedanken als das, was er wirklich ist: Einer der vielen, teilweise flüchtigen und verrückten Gedanken, die wir alle täglich haben.

Wenn du mehr ein häuslicher Mensch bist, dann stelle dir die Gedanken nicht als Wolken vor, sondern als eine Leinwand, auf der die Angstgedanken projiziert werden. Spiele einfach mit dieser Herangehensweise und finde für dich heraus, was funktioniert.

Wichtig ist, daran zu denken:

➡️ Beobachten  ➡️Bezeichnen  ➡️Ansehen  ➡️Weitergehen

Durch diese Herangehensweise reagierst du schon bald nicht mehr mit Angst auf den Gedanken und lernst, ihn als nichts mehr als einen „seltsamen Moment“ zu sehen.

Wenn du soweit bist, dass du dich mit der obigen Übung wohlfühlst und gute Fortschritte machst, versuche folgenden zusätzlichen Schritt:

Lade einen deiner regulären Angstgedanken aktiv und bewusst ein.

Rufe die Angst zu dir, wünsche sie dir herbei, damit du sie beobachten kannst.

Es scheint vielleicht wie das Letzte, was du machen willst, da diese Gedanken dich nicht froh stimmen, jedoch kann diese Herangehensweise extrem befreiend sein. Jetzt hast du das Kommando. Du befiehlst das Problem zu dir.

Dadurch entlädst du die dichte Vibration der Angst, die den Angstgedanken umgibt. Diese Angst ernährt sich von Deinem Widerstand.  Quasi der Idee, dass du nicht mit diesen Gedanken umgehen kannst.

Die Angst verschwindet schnell, wenn du dich im übertragenen Sinne umdrehst und sagst: „Natürlich kann ich mit diesen Gedanken umgehen“.

Die Angst verstärkt sich, wenn du dich ihr entziehst. Angstgedanken werden zum geistigen Tauziehen, wenn du dich damit auseinandersetzt.

Es ist die Auseinandersetzung, das Ziehen mit den Angstgedanken, das zur inneren psychischen Spannung führt.

Welche Gedanken nähren die innere Spannung?

„Ich will hierüber nicht mehr nachdenken – bitte verschwinde“

„Ich verabscheue diesen Gedanken – ich will, dass er aufhört!“

Nimm eine andere Haltung ein und lade die Angstgedanken ein. Lass sie gewähren, bezeichne sie und lerne keine Reaktion mehr zu zeigen.

Natürlich braucht es Übung. Doch schon nach kurzer Zeit wirst du sehen, dass du die Kontrolle hast. Du bist nicht länger ein Opfer von Angstgedanken, sondern triffst Entscheidungen darüber, worüber du dir Sorgen machst und worüber nicht.

Wie bei jeder Technik braucht man anfangs etwas Übung. Beginn am besten mit dem Beobachten und lass dich nicht aufgrund eines Gedankens ängstigen. Das ist am Anfang normal.

Bleib am Ball. Übe und du wirst schnell sehen, wie diese Angstgedanken weniger und weniger ausmachen.

Lasse dich nicht von deinem Verstand in die Irre führen. Wenn du alles in den kommenden 12 Wochen und darüber hinaus umsetzt wirst du nicht den Rest deines Lebens mit der Angst kämpfen müssen.

Lebe das Leben deiner Träume. Angst hat nicht das Recht, dir diese Hoffnung wegzunehmen.

Was konntest du aus diesem Artikel mitnehmen?

Was ist achtsam sein?

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