Meditationsmusik ist der Schlüssel zu deinem tiefsten Inneren!

Was ist Achtsamkeit?

Wie Achtsamkeit den Berufsalltag erleichert

Achtsam sein bedeutet präsent im jetzigen Moment zu sein.

Hier zu sein.

Während du diesen Artikel liest spürst du deinen Atem, du fühlst z.B. den Stuhl auf dem du sitzt.

Ganz im Hier und Jetzt.

Wenn du z.B. einen freudvollen Atemzug machst dann nimmst du es auch so wahr und bist dir dessen bewußt.

Viele Menschen sagen sich: „Na klar bin ich hier.“ Doch was machen die meisten Menschen wirklich?

Sie stehen morgens auf und denken bereits an die Arbeit. Sie gehen duschen und anstatt das Wasser zu spüren, denken sie bereits an das Frühstück. Noch während sie ihr Frühstück zu sich nehmen denken sie: „Oh, in 5 Minuten muss ich los.“ Anstatt das Frühstück im jetzigen Augenblick, den herrlichen Duft und Geschmack des Kaffees zu genießen.     

Kaum sind sie im Auto oder Bus denken sie über das nächste Treffen mit Geschäftspartnern, über die gestrigen Probleme oder was in Zukunft sein wird nach. Anstatt die Ruhe während der Fahrt auf sich wirken zu lassen. Beim Meeting denken sie bereits an das folgende Gespräch oder was sie noch einkaufen müssen. 

Beim Einkaufen wird schon darüber nachgedacht was es zum Abendessen gibt und während des Essens denken sie ans Schlafengehen. Kaum im Bett wird abschließend über den kommenden Morgen nachgedacht.

Und so läuft es den ganzen Tag.

Vielleicht kennst du dieses Beispiel, dass du nie im Leben dort lebst wo du gerade bist. Du bist gedanklich ständig in der Vergangenheit oder Zukunft. Klar kannst du so weiterleben. Doch wird es dich im Leben erfüllen? Kritisch wird es dann, wenn mal extreme Belastungen in dein Leben kommen.

Wenn dich das Leben so richtig herausfordert. Dann brauchst du Wege, um zu wissen, damit umgehen zu können. Die Achtsamkeit bietet dafür die Antworten.

Achtsamkeit macht dich entspannter

💡 Wie hilft Achtsamkeit?

Was macht Achtsamkeit ganz konkret in deinem Alltag?
Viele Menschen leben wie auf einem Autopilotmodus, wie bereits oben erwähnt wurde. Sie sind ständig vorne in der Zukunft oder hängen hinten in der Vergangenheit fest. Achtsamkeit hilft dir hier eine Pause zu schaffen zwischen dem äußeren Reiz und deinem Verhalten.

Es funktioniert so: Von außen kommt ein Reiz, eine Information wie z.B. eine Benachrichtigung vom Handy (Facebook, Whatsapp etc.). Stell` dir vor du wirst von einem Arbeitskollegen per Benachrichtigung aufs Übelste beschimpft. Was macht das mit dir? Wahrscheinlich fängt dein Gedankenkarussell intuitiv an darüber nachzudenken: „Was will der von mir? Habe ich irgendetwas falsch gemacht? Ist etwas nicht richtig?“

Wahrscheinlich gehst du nach einiger Zeit deiner Arbeit wieder nach, doch die durch die Nachricht ausgelösten, vom Körper automatisierten Gefühle und Emotionen hängen noch immer im Hintergedanken nach. Auf deinen Körper strömen jede Sekunde über 40 Milliarden  Informationen.

Es werden zwar nicht alle aufgenommen, jedoch wird ein Großteil von ihnen verarbeitet und dein Körper reagiert auf Autopilot entsprechend darauf. So funktioniert der Körper den ganzen Tag.

Wenn ein Impuls auf dich einströmt wird dieser vorsortiert und anschließend bewertet das Gehirn diese Information.

Als Beispiel dient die oben beschriebene Benachrichtigung: Der äußere Impuls wird bearbeitet, eine Bewertung erfolgt und die daraus resultierenden Gedanken erzeugen Emotionen wie die Gefühle Wut, Unsicherheit, Trauer und Sorgen. Dabei lässt dich das entsprechende Gefühl handeln.

Wenn du jetzt bewusst die Achtsamkeit anwendest dann wäre der erste Schritt auf dieses Gefühl z.B. Wut nicht mehr so zu reagieren wie du es sonst getan hast.

Sondern du schaffst bewusst eine Pause. Während du präsent im Hier und Jetzt bist spüre die aus dem obigen Beispiel genannte automatisch ablaufende Kette, also vom Impuls bis zu den Gefühlen.

Wenn du in deiner Achtsamkeit schon weiter fortgeschritten bist kannst du zwischen dem äußeren Impuls und dem Gedanken eine Pause erschaffen, um eine neue Bewertung zu finden. Vielleicht hatte der Arbeitskollege aus der Nachricht einen schlechten Tag?
Oder du bewertest, das ist ein Grundsatz aus der Achtsamkeit, gar nicht mehr. Oftmals wird der Grundsatz „nicht mehr zu bewerten“ angezweifelt. Natürlich ist das sehr herausfordernd, da unser Gehirn es ständig tut.

Darum ist es am sinnvollsten, um die Achtsamkeit praktizieren zu können, in der oben genannten Kette zuerst bei den Gefühlen zu beginnen. Das ist quasi der Benefit den dir die Achtsamkeit im Alltag schenkt.

Du bist nicht auf Autopilot sondern der Herr über dein Leben. 

Das bereichert dich nicht nur beruflich, sondern auch deine Beziehungen und alle anderen Bereiche in deinem Leben…

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