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Was ist das Innere Kind?

💡 Lerne das Innere Kind zu heilen!

In diesem Artikel wird dir gezeigt wie deine Beziehungen, der berufliche Erfolg, die Gesundheit und das Glücks- und Wohlbefinden abhängig sind vom Zustand des Inneren Kindes in dir. Denn wir alle haben ein kleines, inneres Kind in uns, das repräsentativ für unsere Kindheit steht. Dieses Innere Kind beeinflusst deinen Alltag maßgeblich, mehr als du dir jetzt vorstellen kannst. Viele wissen gar nicht, wie wichtig die innere Arbeit mit dem Inneren Kind ist.

Wir starten zunächst damit, was das Innere Kind überhaupt ist.

In den verschiedenen Lehren der Menschheitsgeschichte z. B. im Buddhismus gibt es entsprechende Lehren zum Thema Inneres Kind. Es gibt buddhistische Erleuchtete, wie Tich Nathan, die folgendes dazu sagen:

 „In allen von uns wohnt dieses kleine, innere Kind. Und um dieses kleine, innere Kind dürfen und müssen wir uns kümmern, wenn wir uns das Leben erschaffen wollen, dass wir gerne leben wollen.“

💡 Wie sieht das Innere Kind aus?

Auch in der westlichen Psychologie ist dieses Thema längst angekommen, denn jeder von uns hatte eine Kindheit. Vor allem in den Prägungsjahren zwischen 0-6 Jahren entstehen oft verschiedene emotionale Verletzungen.

Die einen hatten schwerwiegende (z.B. Schmerz) und andere eher kleine, subtile (z.B. nicht bewusste) Verletzungen. Aus diesen Verletzungen und Prägungen, die wir als Kinder erfahren haben, entwickelten sich ungesunde Verhaltensweisen. Denn wir alle hatten als Kind gewisse Grundbedürfnisse gehabt.

Wenn diese Grundbedürfnisse nicht ausreichend befriedigt werden, dann entwickeln wir Verhaltensmuster die unser jetziges Leben negativ beeinflussen und zwar in sämtlichen Lebensbereichen. Diese Verbindung nehmen die meisten überhaupt nicht wahr. Denn das was dort in der Kindheit passiert ist, dessen sind sich viele nicht mehr bewusst.

Interessant dazu ist, dass zwischen dem 6-7. Lebensjahr in unserem Gehirn rein physiologisch eine Neustrukturierung stattfindet.

Darum ist die Erinnerung an Erlebnissen vor dem 6. Lebensjahr nur schwer abrufbar. Die Erlebnisse an die wir uns erinnern können sind meistens diejenigen, die wir aus Gesprächen mit den Eltern unbewusst mit angekommen haben und die wiederum gesagt haben: „Ja, ich weiß das noch als du klein warst.“ Jedoch passiert rein physiologisch die erwähnte Umstrukturierung und wir kommen an die Informationen nur noch schlecht heran.

💡 Das Innere Kind retten!

Das Leben, welches du jetzt führst mit den Beziehungen, Erfolg, Gesundheit und Wohlbefinden ist ein großes Ergebnis der kindlichen Prägungen. Dazu ein Beispiel:

Stelle dir vor du hast einen großen Bruder und du strebst ihm in vielen Sachen nach, weil deine Eltern sich eher mit ihm identifizieren können. Sie haben praktisch bei ihm mehr Gemeinsamkeiten gefunden als mit dir. Dadurch entwickelt sich mit der Zeit bei dir eine innere Dysbalance mit Gedanken wie: „Ich muss so sein wie er. So wie ich bin, bin ich nicht ok.“

Wie du siehst sind es manchmal nur ganz kleine Prägungen die dein Leben massiv beeinflussen. Jeder hat gewisse Denkmuster und Gewohnheiten die in der frühen Kindheit entstanden sind. Im 2. Teil dieses Artikels stehen noch einige Tipps, wie du anfangen kannst deine Verletzungen zu heilen, um endlich frei und leicht leben zu können.

Lacht das Innere Kind dann lachst auch du

💡 Was braucht das Innere Kind?

Was brauchen eigentlich kleine Kinder? Es ist ziemlich wenig was sie brauchen:

Die grundsätzlich wichtigste Wachstumsbedingung für Kinder ist zu allererst BEDINGUNGSLOSE LIEBE.

Jeder braucht diese emotionale Wärme. Das ist das Essentielle was Kinder für eine gesunde Entwicklung brauchen. Viele haben diese emotionale Wärme nicht erhalten oder haben gelernt „wenn ich lieb bin, wenn ich fleißig bin, wenn ich alles perfekt mache, wenn ich irgendwie anders bin“, dann bekomme ich diese Liebe. Und dadurch entwickeln sich schon die ersten Verhaltensmuster.

Die weiteren Grundvoraussetzungen sind die Nahrung und die Sicherheit.

Wenn die Sicherheit in der Kindheit fehlt, weil z.B. die Eltern unzuverlässig waren, eine Scheidung miterlebt oder das Kind abgegeben wurde, dann entwickeln sich häufig dadurch Kontrollmechanismen.

Wie z. B. bei den Managern. Sie versuchen alles zu kontrollieren. Oder Menschen in Beziehungen, die versuchen sich an ihren Partner zu klammern. Das betrifft auch Menschen die schnell wütend oder ängstlich werden und das im Endeffekt alles aus einem Sicherheitsbedürfnis heraus.

Was auch noch wichtig ist: Die Balance aus Herausforderung, Verantwortung und der Sicherheit, falls mal etwas für das Kind nicht richtig funktioniert. Auch daraus entstehen verschiedene emotionale Prägungen die heute maßgeblich den Alltag beeinflussen.

Welches sind die typischen Ausprägungen die viele Erwachsene erleben? Z.B. die Hilflosigkeit mit Gedanken wie: „Ich bin ein Opfer dieser Welt.“

Erkennbar ist es vor allem daran, wenn diese Menschen viel jammern, ständig schimpfen oder Worte verwenden wie: “Ich kann ja nichts dafür…“. Das ist eine erlernte Hilflosigkeit die sich im Kindesalter entwickelt hat, weil wenn sich Kinder hilflos stellen dann reagieren Eltern mit Hilfe darauf und somit erhält das Kind die gewünschte Zuneigung.

Daraus schließt das Kind: Wenn ich hilflos bin erhalte ich Liebe

Viele Erwachsene tun es völlig unbewusst, dass sie nicht weiter kommen im Leben oder sich als Opfer der Welt betrachten. Sollte das auf dich zutreffen, dann sei bitte ehrlich zu dir selbst und fange an durch diese Ehrlichkeit dich selbst, also dein Inneres Kind, zu heilen.

Was auch häufig zu beobachten ist, ist der Perfektionismus oder auch der durch die Medien suggerierte Schönheitswahn. Wenn ein Kind gelernt hat: „Wenn ich alles perfekt mache, wenn ich die Schöne bin, wenn ich einem Idealbild entspreche“, dann bekommt es dies oder das von seinen Eltern.

Dann läuft es irgendwann als Erwachsener durch die Welt, um immer alles perfekt machen zu müssen oder der Karrieretyp zu sein. Und wofür? Nur um das zu bekommen, was er in der Kindheit vermisst hat.

Wie du jetzt merkst sind die Verhaltensmuster in unserem Leben völlig entkoppelt von dem was wir als Kinder erlebt haben. Wir sehen nur das Ergebnis in unserer Gesundheit, Erfolg, Beziehungen, Wohlbefinden und können nicht erkennen, dass es in der Kindheit entstanden ist.

Vielleicht ist dir auch schon mal bei anderen eine enorme Harmoniebedürftigkeit aufgefallen? Im Sinne von „ich muss Liebe sein, ich muss die Brave sein, ich muss hier unter allen Umständen alles in Harmonie bewahren“. Gerade bei Kindern legt sich dieses Verhalten dann an wenn z.B. die Eltern sich ständig streiten.

Dann versucht das Kind es irgendwie zu schaffen, dass wieder Harmonie dazwischen einkehrt, weil es die emotionale Wärme und Sicherheit möchte. Das zeigt sich als Ausprägung häufig in den Berufen, wenn sie als Erwachsene nicht NEIN sagen können oder allem nachkommen.

Keine Grenzen kennen, sich selbst verausgaben, nur um irgendwelchen anderen Menschen nachzukommen und dadurch in ein ungesundes Leben rutschen. Häufig landen diese Menschen in einem Burnout.

Die inneren Antriebskräfte des Inneren Kindes sind so stark, dass wir den logischen Verstand praktisch ausschalten und Raubbau mit uns betreiben.

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