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Was ist Selbstbewusstsein?

Ganz zu Beginn, wenn es um das Thema Selbstbewusstsein geht, ist es wichtig zu verstehen, dass dieser Begriff nicht ganz korrekt ist. Denn wenn wir von Selbstbewusstsein sprechen meinen eigentlich die meisten Menschen, dass sie sich selbstsicher fühlen. Selbstsicher im Gespräch mit anderen Personen, im Beruf, beim Auftreten vor Publikum… Sie wollen einfach das Gefühl der inneren Sicherheit, Souveränität haben.

Selbstbewusstsein bedeutet genau genommen „sich selbst-bewusst“ sein.

Das was du z.B. durch Meditation, durch das innere in die Tiefe blicken, erreichst. Damit kannst du dem immer mehr auf den Grund gehen, was oder wer du eigentlich wirklich bist, immer tiefer in dein Unterbewusstsein hineintauchen, um dein Selbst zu erkennen. Damit kannst du dein Selbstbewusstsein stärken.

Zunächst werden dir die 3 Ebenen gezeigt, auf denen sich Selbstbewusstsein abspielt und wie du das Gelernte in deinem Alltag integrieren kannst. Der Vorteil hierbei ist, dass du es nicht nur liest und verstehst sondern auch erlebst. Alle drei Ebenen sind wichtig.

Auf ihnen kannst du dein Selbstbewusstsein aufbauen, dich entwickeln und dich dadurch selbstbewusster zu fühlen:

💡 Die körperliche Ebene

Das selbstbewusste Gefühl ist unter anderem ein hormoneller Haushalt. Zwei der wichtigsten Hormone, welche mit im Spiel sind, sind Cortisol und Testosteron. Cortisol ist eines der maßgeblichen Stresshormone in unserem Körper. Testosteron ist praktisch der Gegenspieler zum Cortisol. Es gibt einige interessante Studien in denen gezeigt werden konnte, dass z.B. eine sogenannte Powerpose den Testosteronspiegel steigen lässt und den Cortisolspiegel senkt.

Wie funktioniert das? Ganz einfach: Indem du eine aufrechte, würdevolle Haltung einnimmst. Also Schultern zurücknehmen, bewusst aufrichten, Brust raus und einfach groß machen.

Denn unser Körper funktioniert immer auf 2 Wegen:  Der erste Weg führt von der inneren zur äußeren Haltung. Das heißt wenn du ängstlich oder niedergeschlagen bist dann hängen deine Schultern, du machst dich klein. Wenn du dich dagegen stark, gut und selbstbewusst fühlst dann richtet sich dein Körper auf.

Du gehst mit einer „riesigen“ Haltung durch den Tag und willst unbedingt JA sagen zum Leben. Ein Beispiel dazu: Stelle dich wie gerade beschrieben für ca. 2 Minuten mit gerader Haltung hin, stütze beide Hände in deinen Seiten ab und bleibe einfach nur so stehen. Das ist besonders ideal als Vorbereitung auf Gespräche, vor Bühnenauftritten etc.

Somit kannst du dich selbstbewusster fühlen, in jeder Situation. In Studien konnte gezeigt werden, dass sich durch die Powerpose der innere Hormonhaushalt ändert. Das ist auch bei den Buddhisten damit gemeint, wenn sie sagen:

Die Form bestimmt den Inhalt.

Wie bei einem Becher Wasser, wo die Wasserform durch den Becher bestimmt wird. So ist es auch mit deinem Körper. Du kannst durch die Aufrichtung deines Körpers deine Psyche aufrichten. Diese Übung kannst du immer als erstes machen, wenn es um deine Selbstsicherheit geht. Trainiere es regelmäßig, erlebe und spüre die Veränderung.

Vergiss nicht dabei zu lächeln, auch wenn dir manchmal nicht danach ist. Es löst etwas in deinem Körper aus und kann eventuell auch Blockaden lösen. Dein Körper unterstützt dich und hilft dir.

Übe am besten mehrfach am Tag die aufrechte Haltung. Das ist unter anderem auch ein Grund warum es empfohlen wird, in der Meditation in einem entsprechenden Sitz zu meditieren. Denn hier sitzt du aufrecht und würdevoll.

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