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Wie kannst du negative Gedanken loswerden?

Wie kannst du negative Gedanken stoppen?

Kennst du dieses negative Gedankenkarussell in deinem Kopf?

Viele Menschen haben Emotionen die sie nicht so gerne empfinde wollen, wie Wut, Angst, Trauer, Scham, Schuldgefühle.

Manche Menschen haben Strategien entwickelt, um ihre Gefühle nicht mehr spüren zu müssen. Doch diese Strategien gehen meistens nach hinten los.

In diesem Artikel erfährst du, wie du wieder besser mit negativen Gefühlen umgehen kannst. Es ist wirklich am Anfang nicht einfach die richtige Methode für sich zu finden, weil es z.B. die Anhänger des Positiven Denkens gibt.

Ihr Ansatz ist, dass wir überhaupt keine negativen Gedanken haben. Wir müssten immer nur positiv denken. Daraus ergibt sich dann, dass wir keine negativen Gefühle mehr haben, denn die Gefühle entstehen als Folge der Gedanken.

Dann gibt es die Psychoanalyse oder ähnliche Richtungen. Hier wird empfohlen sich ganz intensiv mit den eigenen Gefühlen auseinander zu setzen. Also auch die Beschäftigung mit den negativen Gefühlen, um sie zu analysieren, ihnen auf den Grund zu gehen und wirklich verarbeiten zu können.

Aus den Neurowissenschaften wissen wir heutzutage, dass unser Gehirn sich dahingehend verändert wie es genutzt wird. Daraus ergibt sich, dass wir uns nicht zu lange bei allem Negativen aufhalten sollten, weil sonst entsprechende Synapsen gebildet werden. Diese „Synapsenbahnen“ werden dann stärker im Gehirn ausgebaut und die Folge wäre dann anfälliger zu werden für negatives Denken und Empfinden.

Was kannst du also tun?

Es folgen zunächst einmal vier Strategien die du vermeiden solltest, weil sie einfach nicht funktionieren oder schlichtweg nicht gut für dich sind:

💡 Verdrängen von Emotionen

Was machen die meisten Menschen, wenn sie bestimmte Emotionen nicht spüren oder wahrhaben wollen? Sie werden in die hinterste Ecke des Kopfes verdrängt. Nur funktioniert das so nicht.

Denn je mehr du versuchst einen bestimmten Gedanken nicht zu haben, umso stärker wird er sich bei dir bemerkbar machen.

Das ist bei den Gefühlen nicht anders. Je mehr du versuchst diese zu unterdrücken und zu verdrängen desto stärker und präsenter werden sie.

Und das Problem ist auch, dass dir dieser Ansatz unfassbar viel Energie kostet, weil du die ganze Zeit bemüht bist die Kontrolle zu wahren. Du baust quasi eine Maske nach außen hin auf und sagst z.B.: „Mir geht es fantastisch.“ Obwohl du innerlich brodelst oder total depressiv und traurig bist.

Irgendwann bist du dann so sehr damit beschäftigt deine ganzen Problembereiche und die entsprechenden Emotionen die du nicht fühlen willst zu unterdrücken, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommen kann wie Bluthochdruck, o.ä.

Du kannst dir das Ganze so vorstellen wie bei einem aufgeblasenen Luftballon, den du mit aller Kraft versuchst unter Wasser zu halten. Bei einem ist es noch zu schaffen: ein wenig ausbalancieren und zusätzlich sich darauf zu konzentrieren kostet zwar Energie, lässt sich trotzdem bewältigen.

Nun kommt noch ein weiterer Luftballon (eine zweite, dritte oder vierte Emotion) dazu und dann wird es schon schwieriger. Irgendwann versuchst du nur noch alle Bälle unter Wasser zu halten und was passiert? Sie kommen alle wieder an die Wasseroberfläche….

💡 Emotionen betäuben

Wenn Menschen ihre Emotionen nicht spüren wollen, dann werden diese gerne betäubt, wie mit Alkohol, Drogen und Medikamenten.

Kurzfristig funktioniert dieser Ansatz, weil das entsprechende Gefühl tatsächlich ein wenig betäubt wird. Es wird abgedämpft und tritt dadurch in den Hintergrund.

Auf lange Sicht ist diese Strategie natürlich absolut katastrophal und gesundheitsschädigend: Es entstehen Abhängigkeiten die dir einfach nur mehr neue Probleme einbringen und es entstehen  auch gesundheitliche Probleme infolge dieses Missbrauchs (Leberschäden, etc.)

Ganz klar zu erkennen ist auch, dass es keinen nachhaltigen Ansatz gibt, denn irgendwann müsstest du wirklich 24 stunden am Tag trinken, um dieses Gefühl nicht mehr zu spüren. Denn sobald die Wirkung vom Alkohol, den Drogen oder von den Medikamenten abflacht, kommt das alte Gefühl ja wieder zum Vorschein.

💡 Sich in Emotionen verlieren

Manche Menschen verlieren sich regelrecht in ihren Emotionen. Sie glauben keinerlei Kontrolle über ihre Emotionen zu haben und geben sich diesen dann auch einfach hin.

Das sind oft die Menschen die sagen:“Wut soll man doch raus lassen…“ Sie schimpfen dann stundenlang ihre Umgebung in Grund und Boden oder ziehen sich weinend und schluchzend zurück.

Es ist völlig ok seine Gefühle zu zeigen, auch mal lauter werden oder eventuell zu weinen, wenn einem danach ist.

Wichtiger zu verstehen ist, dass bei diesem Ansatz die Menschen sich selbst zum Opfer ihrer Gefühle machen. Sie nehmen die Sache einfach so an, was die Gefühle mit ihnen machen, geben sich dem komplett hin und bleiben daneben auch noch passiv.

Was heißt das? Sie machen und unternehmen nichts. Das verstärkt natürlich dieses Gefühl absolut hilflos und ausgeliefert zu sein und keinerlei Kontrolle über die eigene Gefühlswelt zu haben.

Schmerz vermeiden

💡 Sich mit negativen Emotionen identifizieren

Manche Menschen brüsten sich regelrecht mit ihren negativen Gefühlen: Sie jammern, klagen und wenn sie auch noch Mitstreiter finden, dann wird ein regelrechter Wettkampf daraus gemacht, wem es jetzt am schlechtesten geht.

Sie betonen dann alles was gerade furchtbar ist im Leben und dass sie vielleicht auch noch übertreiben, um den Wettstreit zu gewinnen. Es ist ihnen wichtig derjenige zu sein dem es wirklich am schlechtesten grad geht.

Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass sie sich mit ihren negativen Gefühlen identifizieren und diese zum Teil zu ihrer Identität machen.

Irgendwann glauben sie daran, dass sie traurig, wütend und verzweifelt sind. Das kann sich dann wie eine selbsterfüllende Prophezeihung auswirken.

Was bedeutet das konkret?

Solche Menschen werden sich in Zukunft auch entsprechend verhalten und solche Situationen und Misserfolge dann immer wieder selbst herbei rufen. Im Endeffekt durch ihre Einstellung und durch ihr Verhalten.

Welche Strategie jeder Betroffene wählt hat übrigens viel damit zu tun was im Elternhaus gelehrt wurde, wie die eigenen Eltern oder Bezugspersonen sich verhalten haben.

Wurden Gefühle im eigenen Elternhaus totgeschwiegen oder kritisiert, wenn ein Kind geweint hat oder Schwäche zeigte, dann wird wahrscheinlich noch heute die Strategie alles zu verdrängen und eben gar nichts zuzulassen angewandt.

Hatten die Eltern vielleicht ihre Probleme immer im Alkohol ertränkt, dann hat das Kind vielleicht auch diese Strategie übernommen.

Und wenn es zu Hause gang und gäbe war, dass alle gejammert und geklagt haben und das gegenseitige Anstacheln an der Tagesordnung war, dann wurde wahrscheinlich auch das übernommen.

Sind diese Strategien für dein Wohlbefinden, deine Gesundheit und für einen gesunden Umgang mit negativen Gefühlen geeignet? Eher nicht. Daher folgen 3 Regeln, um damit besser umgehen zu können.

3 Regeln

💡 Gefühle sind unsere Verbündeten und nicht unsere Feinde

Emotionen sind wichtig für uns und unser Überleben. Alle Emotionen weisen uns auf etwas Bestimmtes hin oder gehen mit bestimmten förderlichen Funktionen einher.

Beispielsweise ermöglicht Freude, dass wir spielerisch Neues lernen. Als Kinder beschäftigten wir uns vor allem mit vielen verschiedenen Sachen, wenn wir Freude dabei empfunden hatten.

Wir lernten darüber zum Beispiel die sozialen Fähigkeiten, Koordinationen, Beweglichkeit und logisches Denken.

 💡 Negative Emotionen sind wertvoll

Im Grunde genommen ist es inkorrekt von negativen Emotionen zu sprechen, denn es gibt keine negativen Emotionen. Es gibt Emotionen die wir weniger gerne empfinden wollen und die vielleicht unangenehmer für uns sind, jedoch haben auch sie einen Sinn und eine Funktion. Wie z.B.:

Trauer: weist uns daraufhin, dass wir etwas verloren haben was uns sehr am Herzen lag. Die Trauer ermöglicht uns diesen Verlust besser zu verarbeiten. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass das Zulassen der Trauer diese viel schneller überwinden lässt, als bei Menschen die diese Trauer nicht zulassen.

Wut: kann darauf hinweisen, dass wir schlecht behandelt wurden.

Schuldgefühle: zeigen die Verletzung von einem oder mehrerer unsere maßgeblichen Werte an. Das kann dazu führen, dass wir folglich stärker auf diese Werte oder die Einhaltung dieser Werte achten.

Angst: weist auf Bedrohungen und potentielle Gefahren hin. Die Angst ermöglicht uns diese besser zu bewältigen. Sie ist bis zu einem gewissen Punkt auch leistungssteigernd z.B. bei einem Vorstellungsgespräch.

Hierbei ein bisschen Angst zu empfinden kann dann förderlich sein, denn dadurch setzt sich ganz viel Energie frei und ermöglicht eine bessere Konzentration. Damit lässt sich das gespeicherte Wissen besser abfragen.

Alle diese aufgeführten Emotionen sind also wichtig für uns und sie sollten auch da sein. Es geht auf gar keinen Fall darum irgendwelche Emotionen zu unterdrücken, nicht zu spüren oder nicht zu haben. Sie zu akzeptieren, zu begreifen und sie als Teil des Menschseins zu sehen bringt Harmonie ins Leben.

💡 Lade deine Emotionen ein

Erlaube deinen Emotionen da zu sein. Sobald wir aufhören dagegen anzukämpfen, sie einfach zulassen und akzeptieren, werden sie auch wieder von ganz alleine gehen.

Ein tolles Beispiel sind Kinder: Innerhalb von wenigen Minuten können sie vier oder mehr Emotionen durchmachen und nein diese Emotionen sind echt und nicht vorgetäuscht.

Sie lassen ihre Emotionen zu, wenn sie beispielsweise Trauer empfinden. Dann sind sie für einen kurzen Augenblick traurig. Diese Traurigkeit geht recht schnell vorüber und eine Minute später können sie wieder lachen.

Und was machen die meisten Erwachsenen? Sie haben große Angst davor diese Emotionen zu bekommen, weil sie denken: „Sobald ich sie zulasse und ich mich öffne, dann wird sich alles wie bei einem gebrochenen Staudamm bei mir entleeren.“ Mit dieser Flut an Gefühlen kommen die Erwachsenen dann nicht mehr klar.

Wenn du mehr wissen möchtest zum Thema „Gefühle“, dann klicke einfach auf den unteren Button.

5 Schritte für deine Gefühle

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